über Wasser, Wolken, Stahl und mehr. . .

3D-Druck

Eine definitiv revolutionäre Technik, die eigene Konstruktionen viel leichter Wirklichkeit werden lässt. Man braucht fast kein anderes Werkzeug, kann sich im weiten Rahmen sein Material aussuchen (Elastizität, Steife, Biegefestigkeit, UV-Stabilität und Farbe), kombinieren, verschrauben, kleben, schleifen, lackieren. Eine kleine neue Wunderwelt für Erwachsene, hier stelle ich mal ein paar meiner Gadgets vor.

Diese Technik kann auch andere Bereiche sehr gut ergänzen, so habe ich beim "ordalium" die innere Konstruktion dieser speziellen Scheide absolut exakt anpassen können, ebenso wie die Auflageplattform für die Snookerkugelauflage und der Mechanismus des Visitenkartenspenders (folgt bald).

Inhalt:

  1. Eine vernünftige Arbeitslampe
  2. Ein WC-Schlüssel-Anhänger
  3. Monitorhalterung für Regalsystem Ivar (Ikea)


1. Eine vernünftige Arbeitslampe

Am dringendsten war ein vernünftiges und ausreichend helles Arbeitslicht. Hier entschied ich mich für eine starke LED-Flutlichtlampe, die direkt und indirekt ein recht weißes Licht erzeugt. Wie die meisten Industrielampen besaß sie ab Werk zwar einen Haltebügel für die Decken- oder Wandmontage, aber vernünftig hinstellen konnte man sie nicht. Schnell waren zwei stabile Füße mit jeweils 4 Auflageflächen für einen unerschütterlichen Stand konstruiert.

Es sollte im Jugendstildesign gestaltet werden, erinnerte aber meine Herzdame (die die Lampe auch sehr gerne zum Puzzeln verwendet), durch die Symmetrie eher an Batman...

Mit soliden Bolzen befestigt können sie sich nicht verdrehen und funktionieren hervorragend. Die Auflageflächen wurden mit weichem, schwarzen Velourleder beklebt, dies gleicht feine Unebenheiten aus, mildert beim Punzieren Vibrationen und verhindert Kratzer auf empfindlichen Oberflächen.

Meist nutze ich die Lampe als Deckenfluter, so gibt es kaum Schatten, bzw. Spiegelungen beim Arbeiten und die Ausleuchtung ist so zwar diffus, aber dennoch sehr kräftig, eine gut geeignete Arbeitslampe!

2. WC-Anhänger

3-D Druck ist praktisch, auch für Sachen, die man nicht unbedingt aus Leder machen will, so z.B. einen Anhänger für den WC-Schlüssel in der Firma, Hier verzichtet man zugunsten einer Desinfektion natürlich ohnehin auf Leder. Groß genug sollte er sein und natürlich aussagekräftig. Die nötige Inspiration fand ich auf Thingiverse, aber anpassen und konstruieren musste ich es doch selbst.

Ein sich selbst erklärendes Design...

Mit einer ausreichend großen Schlaufe, um ihn im WC an den Kleiderhaken hängen zu können.

Natürlich bekam er jetzt auch einen festen Platz im Büro.

Na ja, den Kollegen war es egal, aber zumindest ich habe Spaß daran und muss ihn nicht mehr suchen...

3. Monitorhalter für Ikeas Ivar-Regal

Mein Monitor hat nach rund 13 Jahren endgültig den Geist aufgegeben. Der neue sollte daher direkt etwas größer werden. Das Arbeiten in Gimp / Fusion360 und Cura konnte dadurch nur gewinnen. Aber erst kam das benötigte DVI auf HDMI Kabel nicht an, und dann hatte ich noch keine Lösung, für das entstehende Hauptproblem, denn auf einen 2.ten Monitor wollte ich nicht verzichten:

Direkt nebeneinander passten die Monitor jedenfalls nicht mehr, aber eon weiteres Regalbrett für den 2. Monitor freiräumen, kam eigentlich vom verfügbaren Platz her, nicht in Frage. Da müsste man rechts ein komplettes Brett für rausnehmen und dann wäre das verblieben sogar nur zur Hälfte nutzbar. Platz ist rar! Sollte er denn jetzt tatsächlich alleine bleiben?

Nein, wir haben doch einen 3D-Drucker. Schnell die benötigten Maße auf den Bildschirm gebracht...

und schon sah der Halter ganz brauchbar aus.

Der Drucker war bereits nach 20,5h fertig, Cura hatte doch 21,8h kalkuliert...?

Ja, alle Kanten gerundet, ..., 4 Aufnahmen für die Stahlstifte,

Vier Löcher für die M4 Schrauben

Perfekt, passt!

Strom und PC anschließen und einfach nur noch auf der richtigen Höhe einhängen...

Wackelfrei und richtig solide.

Endlich wieder 2 Bildschirme.


...............wird fortgesetzt...................